Sportanlagen

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Nach der Gründung 1947 galt es noch viele Schwierigkeiten der Nachkriegszeit zu überwinden. Vereinswirt Böhmann stellte seine Wiese zur Verfügung und stiftete auch Holz für die Tore. So bekam der erste Sportplatz in Eggermühlen auch seinen Namen "Böhmanns Wiese". Die Kuhweide, die in den folgenden Jahren im Kreis Bersenbrück als "Böhmanns Wiese" bekannt und gefürchtet wurde, brachte den Spielern so manchen ungewollten "Ausrutscher", der ausschließlich auf die wöchentliche landwirtschaftliche Nutzung zurückzuführen war.
Vor den Spielen mußten die Spieler erst einmal die Kühe runtertreiben und nicht nur einen Kuhfladen bei Seite schaffen. Der Ball für die Spiele mußte jedesmal gegen Nahrungsmittel eingetauscht werden und umgezogen wurde sich im Schlafzimmer von Gerd Fengler, der im Hause Böhmann wohnte. Auch vor Auswärtsspielen traf man sich immer hier, um dann meistens mit dem Fahrrad loszufahren. Bis zum Jahre 1972, also 25 Jahre, wurde auf "Böhmann's Wiese" so manch heißer Kampf ausgetragen. Doch schon als 1968 der Bau einer Mittelpunktschule in Eggermühlen beschlossen wurde, reifte der Plan heran, eine Sportstätte zu schaffen. Die Verantwortlichen des Sportvereins und interessierte Kommunalpolitiker beschlossen, die sich zum Kauf anbietende Kiesgrube, für den neuen Sportplatz zu übernehmen. Kritiker, die von der Unmöglichkeit sprachen aus diesem unwegsamen Gelände eine Sportstätte zu schaffen wurden eines besseren belehrt.

1970 war es dann soweit, es wurde ein Kostenvoranschlag gemacht, und so begann man mit den ersten Arbeitseinsätzen. Jede freie Stunde wurde auf dem Gelände verbracht. Vor Anlage des Platzes mussten ca. 35.000 cbm Boden bewegt werden, und so fuhren zum Beispiel 50 Trecker mit Anhänger nach Grafeld, um Torf zu holen. Als es galt Böschungen, Laufbahn oder Spielfläche zu bearbeiten, konnten bis zu 100 Helfer gezählt werden. Während die Arbeiten am Platz der Vollendung entgegen gingen und die Grasnarbe den Beifall der Mitglieder fand, wurde schon das Eingangstor gemauert. Außerdem wurde noch ein 6 x 2,5 Meter großes Gebäude aufgestellt, das als Umkleideraum diente. So wurde am zweiten Pfingsttag 1972 die prächtige Sportanlage als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum des Sportvereins Fortuna ihrer Bestimmung übergeben. Schon vier Jahre später im August 1975 begann man den Bau eines zweiten Sportplatzes. Durch das stetige Anwachsen der aktiven Mitglieder wurde ein zweiter Sportplatz benötigt. Parallel zum ersten Platz wurde ein zweiter ohne Laufbahn und Anlagen für andere Sportarten in Planung gegeben.
Dieses Gelände, ein Waldstück, war 1973 stark vom Sturm beschädigt worden, und so war die erste Aufgabe bei den Arbeitseinsätzen die Fläche vom Windbruch zu befreien. Wie schon 1970 fuhr man wieder nach Grafeid, um Torf zu holen. In der Zwischenzeit hatten über 50 Kinder und
Jugendliche den Platz von Steinen befreit. Insgesamt leisteten die Mitglieder ca. 4000 freiwillige Arbeitsstunden. Der Platz konnte Pfingsten 1977 anlässlich des 30jährigen Bestehens seiner Bestimmung übergeben werden. Im Jahre 1993 beschloss man, einen dritten Sportplatz, gedacht als Trainingsplatz, zu bauen. Auch dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eggermühlen schnell vorangetrieben. Aufgrund der weiter steigenden Zahlen aktiver Mitglieder war der dritte Platz nötig, um die beiden anderen Plätze wegen des steigenden Spielbetriebs zu entlasten.
Durch kontinuierliche Arbeit konnte so mit Hilfe der Gemeinde, aber auch durch den Einsatz und der Eigenleistung der Mitglieder, eine wunderschöne Sportstätte geschaffen werden. Um diese in Ordnung zu halten, werden in jedem Frühjahr und im Sommer Arbeitseinsätze durchgeführt, bei denen kleinere und manchmal auch größere Aufgaben bewältigt werden. Des Weiteren kann man im Sportverein Fortuna froh sein, Mitglieder wie Gerd Henghold zu haben, der als Platzwart für das Instandhalten und Wässern der Rasenplätze verantwortlich war. BeregnungSeit Sommer 2015 ist die neue Beregnungsanlage auf dem Hauptplatz im Sternbuschstadion im Dauerbetrieb. In wenigen Wochen hatte der Verein diese unter Tatkräftiger Mithilfe vieler Sportler verlegt. Dazu musste ein neuer Brunnen gespült werden und die Leitungen rund um und mitten in den Platz gelegt werden. Insgesamt wurden 12 Regendüsen eingesetzt. Zwei Versenkregner im Spielfeld und 10 Versenkregner im Seitenbereich. Beim Zuschütten und Verdichten der Leitungsschächte halfen dann viele Freiwillige. Diese garantiert uns nun beste Wässerungsbedingungen

 

 

 

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